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Jul
24
Mi
Filmscreening: Crossings
Jul 24 um 19:30

 

 

Deutsch unten

„Crossings: The Stories Of Migrant Sex Workers“

Crossings is a sex-worker produced documentary about the effects of criminalisation on migrant sex workers in Europe and the powerful ways of their resistance. The film tells the untold stories of five people from five European countries (Serbia, Macedonia, France, Spain, and Norway) who come from very diverse backgrounds but have something in common – all of them are migrants who sell sex. By sharing their experiences as women, men, migrants, LGBT people, single mothers, Muslims, Roma and sex workers, they challenge the sensationalist portrayal of all sex workers as “prostituted women” and “trafficking victims”.

The documentary highlights common myths around sex work and preconceptions about sex workers. It does so by reflecting on the current trends sex workers – and other marginalised groups – face in Europe: increasing hostility to migrants and refugees, growing populism, cuts and austerity, and backlash against women’s and LGBT rights. The movie offers a glimpse into how governments approach prostitution and migration: the lives of the five characters are harshly impacted by police control, detention, deportation, and imprisonment.

Childcare and snacks provided! Film in different languages with English translation, discussion afterwards in English.

 

Crossings: Geschichten Migrantischer Sexarbeiter*innen

Eine gemeinsame Dokumentation von Sexarbeiter*innen-Organisationen fünf europäischer Staaten.

Crossings ist ein von Sexarbeiter*innen produzierter Dokumentarfilm über die Auswirkungen der Kriminalisierung auf migrantische Sexarbeiter*innen in Europa sowie deren Widerstände. Der Film erzählt die Geschichten von fünf Personen aus fünf europäischen Staaten (Serbien, Mazedonien, Frankreich, Spanien und Norwegen), die aus unterschiedlichen Hintergründen stammen, doch etwas gemeinsam haben – alle sind Migrant*innen, die Sex verkaufen. Durch das Teilen ihrer Erfahrungen als Frauen, Männer, Migrant*innen, LGBT-Menschen, alleinerziehende Mütter, Muslime, Roma und Sexarbeiter*innen fordern sie sensationsorientierte Darstellungen von Sexarbeiter*innen als „prostituierte Frauen“ und „Opfer des Menschenhandels“ heraus.

Der Dokumentarfilm thematisiert Mythen rund um Sexarbeit und Vorurteile gegenüber Sexarbeiter*innen. Aktuelle Trends, mit denen Sexarbeiterinnen und andere Randgruppen in Europa konfrontiert sind, werden angesprochen: steigende Feindseligkeit gegenüber Migrant*innen und Geflüchtete, zunehmender Populismus, Kürzungen und Sparmaßnahmen sowie Einschnitte in Rechte von Frauen und LGBT-Menschen. Der Film bietet einen Einblick in den Umgang der Regierungen mit Prostitution und Migration: das Leben der fünf Charaktere ist maßgeblich durch Polizeikontrolle, Festnahme, Abschiebung und Inhaftierung geprägt.

Kinderbetreuung und Snacks zur Verfügung gestellt. Film in verschiedenen Sprachen mit englischer Untertitln, anschließend Diskussion auf Englisch.