Willkommen im Hydra Cafe

Wer ist im Hydra Café willkommen?

Im HydraCafé seid ihr herzlich willkommen so wie ihr seid, alles ist kostenlos und anonym. Hydra Cafe ist ein Ort für alle Menschen, die Erfahrung in der Sexindustrie haben, mit oder ohne Registrierung nach dem ProstSchG.

Damit meinen wir Personen, die in Bars, Bordellen, Wohnungen, Sexkinos, Massagesalons, vor Webcams, als Escort, als Tänzer*innen oder als Pornodarsteller*innen arbeiten oder auf der Straße unterwegs sind.

Wir wollen euch ermutigen, das HydraCafé entsprechend eurer Bedürfnisse zu nutzen.

Es gibt Veranstaltungen in verschiedenen Sprachen. Bitte teilt uns mit, welche Veranstaltungen für euch relevant sind und in welchen Sprachen, damit wir uns um die Übersetzung kümmern können. Gerne könnt ihr auch Veranstaltungen in eurer Muttersprache vorschlagen.

Leider ist das HydraCafé nicht barrierefrei

Wer wir sind & was wir machen:

Hydra hat einen weiteren Standort in Berlin eröffnet, das HydraCafé . Hier können Menschen, die in der Erotikbranche arbeiten, in entspannter Atmosphäre aufeinander treffen, Tee trinken, sich vernetzen und untereinander oder mit anderen Sexarbeiter*innen austauschen.

Während der Öffnungszeiten, Mittwochs und Freitags von 14:00 bis 19:00 Uhr, besteht auch die Möglichkeit eines psychosozialen oder gesundheitlichen Beratungsangebotes.(Freiwillig, Kostenlos und Anonym)

Dies ist ein weiteres Angebot zu den bereits bestehenden Beratungsangeboten der Hydra Beratungsstelle in der Köpenicker Straße 187-188, 10997 Berlin.Neben Angeboten zur Selbstfürsorge bis hin zur Professionalisierung, rechtlichen Fragen und Austauschmöglichkeiten werden verschiedene Veranstaltungen und Workshops stattfinden. Einige davon, wie das Projekt „Wir reden…!“ finden auch außerhalb der Öffnungszeiten statt. Hier könnt ihr unseren Kalender einsehen. Die meisten Veranstaltungen sind nur an Sexarbeiter*innen gerichtet.

Für was wir stehen:

Hydra setzt sich für den Respekt, die Sicherheit und die Autonomie aller Menschen ein, die in der Erotikbranche tätig sind, und versucht, die Stimmen derjenigen zu verstärken, die häufig nicht im öffentlichen Diskurs sichtbar sind.

Die Lebens- und Arbeitswelten von Sexarbeiter*innen sind nicht alle gleich. Es ist unser Anliegen, die Selbstbestimmungsrechte von Sexarbeiter*innen zu unterstützen. In Berlin werden die Konsequenzen des neuen ProstSchutzG sehr konkret und viele müssen mit den Folgen der Illegalisierung umgehen. Das neue Gesetz schafft unter Umständen prekärere Lebens- und Arbeitsbedingungen.

Der tägliche Umgang mit Vorurteilen kann anstrengend sein. Die Mehrheit der Beschäftigten in der Sexindustrie hat keine Räume, in denen ihnen zugehört wird um die Gewalt der urteilenden Gesellschaft selbst verarbeiten zu können. Nicht in der Lage zu sein, offen über Arbeit zu sprechen oder gezwungen zu sein, sie geheim zu halten, ist eine schwere Belastung, die Kraft kosten kann.

Umso wichtiger sind der Austausch, die Vernetzung und die gegenseitige Unterstützung